
Die de Havilland DH.82 Tiger Moth war ein Doppeldecker von 1931. Entworfen von Geoffrey de Havilland wurde er hauptsächlich als Trainingsflugzeug bei der britischen Royal Air Force eingesetzt. Nach Ende der Einsatzzeit um 1950 wurden viele D.H.82 zivil genutzt und eine ganze Reihe davon fliegen heute noch auf Veteranentreffen
Eine Tiger Moth mit 2m Spannweite in perfekter Qualität fertig gebaut wurde beim Lindinger entdeckt. Nach der Besichtigung des Inhalts im Geschäft waren 2 Dinge klar:
1. Das Ding muss ich haben !!
2. Elektrifizieren
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***************************************************************** Die Anlenkung für Höhenruder und Seitenruder erfolgt ähnlich wie beim manntragenden Vorbild durch Seile. Der Ruderhebel für das Seitenruder wurde mit einem Kugellager versehen und zwecks besserer Optik braun gebeizt |
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| So ragt der Ruderhebel beidseitig aus dem Rumpf. Zusätzlich wurde aus 0,4mm Sperrholz ein kleiner Rahmen gebaut der die Oldtimeroptik noch etwas erhöht. | ![]() |
| Im Rumpfinneren erkennt man mittig das Servo für Seite, unten rechts das Höhenruderservo das oben erwähnten Ruderhebel anlenkt | ![]() |
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Die Querruderservos werden direkt auf die Servodeckel geschraubt.
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| Positiv zu erwähnen sind auch die schön gemachten Ruderhebel aus Aluminium. | ![]() |
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Der Antriebsstrang kommt aus Hongkong und besteht aus einem Turnigy C5065-270 einem Sentilon 100A Regler, und einer MENZ 16x6 Holzluftschraube. Befeuert wird der Antrieb durch acht 5000er Lipos.
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Um eine bessere Federung des Fahrwerks zu erreichen wurden einige Änderungen vorgenommen. Vom Hersteller ist vorgesehen die diagonalen Abstrebungen durchgehend aus Stahldraht zu belassen. Die Stahldrähte wurden in der Mitte etwas gekürzt und sitzen nun in einem Messingrohr. Am Foto ist schematisch dargestellt wie die Federung des Fahrwerks funktioniert
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| Für die Cockpits hat der Hersteller zwei „blaue“?? Folien mit aufgedruckten Instrumenten vorgesehen. Bei einem offenen zweisitzigen Cockpit ist die Instrumentierung ein eyecatcher. So wurde beschlossen für die Instrumente etwas mehr Zeit zu investieren. Eine genaue Anleitung zur Herstellung gibt es unter "Tipps und Tricks" zu sehen. | ![]() |
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Der Turnigy Motor ist am Motorträger befestigt. Als Originalantrieb ist ein 15-20ccm Viertakter vorgesehen und für diese Motorisierung ist fast kein Seitenzug am Motorspant vorhanden. Da der „Chinese“ weit mehr Dampf macht stellte sich beim ersten Start heraus das dies viel zu wenig ist.
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Die EWD wurde gegenüber der Herstellervorgabe komplett geändert. Nach zahlreichen Recherchen im Internet und einem Telefonat mit Toni Clark die Endleiste des Höhenleitwerks um einige mm abgesenkt. Beide Tragflächen haben den gleichen Anstellwinkel. So erreicht man das typische Flugbild der Tigermoth „Po nach“
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| Der Akkuschacht wird aus 4mm Pappelsperrholz gezimmert | ![]() |
| Der mit dem Rumpf verklebte Akkuschacht | ![]() |
| Die vorbildähnliche Seilanlenkung von Höhen- und Seitenruder | ![]() |
| Das Cockpit der Tigermoth | ![]() |
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Die präzise Einstellung der EWD und die damit notwendige Ausrichtung der Tragflächenstreben ist noch einmal etwas zeitintensiv. Ein Doppeldecker fordert da eben seinen Tribut.
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| Die Motte zum ersten mal am Flugplatz. | ![]() |
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Beim Jungfernflug gab es eine böse Überraschung was den Seitenzug anbelangt. Nur mit beherzten Ruderausschlägen konnte das Modell zum Geradeausflug gezwungen werden. Hier muss nachgebessert werden. Mit der gewählten Motorisierung ist die Tigermoth gewaltig „over powered“. Für einen naturgetreuen Flugstil genügt Viertelgas.
Das Flugbild ist einfach nur schön |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. März 2010 um 10:13 Uhr


























