StartBauberichtePC6 Turboporter von aerobel

PC6 Turbo Porter - Rohbau

Wer heute kein ARF Modell sondern einen qualitativ hochwertigen Bausatz sucht, muss schon ein wenig mehr recherchieren, denn das Angebot ist sehr begrenzt. Auch bezüglich Anschaffungskosten ist ein ARF Modell, speziell aus dem Reich der Mitte in vielen Fällen günstiger. Was aber, wenn man ein Modell von Grund auf bauen will, da man Spass daran hat? Auf der langen Suche nach einem nicht alltäglichen Modell bin ich auf u.a. Anzeige der Fa. aerobel gestoßen und habe nicht lange gezögert den Baukasten zu ordern:

Der große Pilatus-Porter von aerobel besteht aus einem stabilen, sehr leichten Sperrholzgerippe. Die Flügel und das Leitwerk werden teilbeplankt und das ganze Modell wird danach mit Folie bespannt. Diese Bauweise garantiert ein äußerst niedriges Abfluggewicht. Leicht ist in diesem Falle gleichbedeutend mit sehr langsamer Fluggeschwindigkeit, was das sehr originale Flugbild ausmacht.
Dem Bausatz liegt ein aufwendiger Lasersatz bei, der sehr einfach zu bauen ist. Daneben ist auch alles zusätzliche Holz, das zum Bau des Porters benötigt wird, im Bausatz enthalten. Eine tiefgezogene Kabinenhaube und Seitenfenster gehören zum Lieferumfang.
Ebenso liegt dem Bausatz ein gefedertes Scalefahrwerk (Edelstahl) bei, damit der Porter korrekt auf seinen Rädern steht. Die reich bebilderte Bauanleitung und die 1:1 Baupläne lassen das bauen des Porters zu einem richtigen Vergnügen werden.
Der aerobel Big-Size Porter wiegt am Start gerade mal 8-9kg, sodass das Flugbild und die Fluggeschwindigkeit oftmals die Frage aufwirft, ob es sich um das Original oder um ein Modell handelt. Insbesonders die sehr langsame Landegeschwindigkeit, die dank der großen Landeklappen erzielt wird, machen den aerobel Porter zu etwas ganz besonderem.
Das Modell ist problemlos auch auf Gras benutzbar, da kommt dann das gefederte, extrem stabile Fahrwerk voll zur Geltung. 
Spannweite: 303cm
Länge: 210cm
Höhe: 65cm
Abfluggewicht: 8-9kg
Bauweise: Sperrholzgerippe, Folienbespannung
Motor: 1 E-Motoren zu ca. 1600 Watt
Steuerkanäle: 5 Kanäle (Höhe/ Seite/ Quer/ Drossel/ Klappen)
Fahrwerk: Starr, Spornrad gelenkt)
Landeklappen: vorhanden

 

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

So siehts aus, wenn man den Baukasten zum erstenmal öffnet. Kaum vorstellbar, dass aus dem Inhalt einer so kleinen Schachtel ein Motormodell mit mehr als 3m Spannweite entstehen soll

 

Eine Menge Leisten, ein Stapel Balsabretter in verschiedenen Stärken und 30 Sperrholzplatten mit gelaserten Bauteilen, sowie vorgefertigte Teile für das Fahrwerk, Baupläne, bebilderte Bauanleitung und Zubehör von guter Qualität
Der Stapel mit den gelaserten Platten. Die Holzqualität ist bis auf wenige Astlöcher (meist auf der Rückseite durchwegs gut. DIe einzelnen Bauteile werden mit kleinen Stegen im Verbund der Platte gehalten
Mit einem kleinen Stechbeitl, hegestellt aus einem alten Balsamesser werden die Stege durchtrennt
DIe einbaufertigen Sperrholzeite für den hinteren Rumpfteil.
Aufgrund der Baulänge werden die Teile zuerst verbunden, als Klebstoff wird wie immer "Aliphatic Resin" der Fa. DELUXE verwendet. Dieser Kleber hat gegenüber dem normalen Weißleim eine höhere klebekraft, ist dauerhaft wasserfest und lässt sich ausgezeichnet schleifen
Nach und nach werden die Bauteile in Längsrichtung verklebt. Die Passgenauigkeit ist ausgezeichnet.  
Der Spant vor dem abnehmbaren Leitwerk wird mit Verstärkungen versehen. Gut zu sehen auch die vorbereitete Ausnehmung für einen SUB D Stecker  
Das Rumpfgerüst wird aufgebeut. Aufgrund der Verzapfungen entsteht ein absolut verzugsfreier Rumpfhinterteil

Der Rumpfrücken wird mit den Seitenteilen verklebt.

Das Ganze ergibt eine torsionsfeste und dennoch leichte Konstruktion 

Analog zu den hinteren Rumpfteilen werden die vorderen Teile zuerst miteinander verklebt.
Die unteren Querspanten werden rechtwinkelig  auf die Trägerplatte eingeklebt
DIe gesamte Einheit wird mit den Spanten auf eine Rumpfseite gesetzt, ausgerichtet und verklebt
Die zweite Seitenwand ist eingesetzt und verklebt
Der Rumpfvorderteil wird angesetzt und mit dem bereits bestehenden Rumpfteil verklebt. 
An der Rumpfunterseite werden Kieferleisten zur Verstärkung eingeklebt.
Der Spant hinter dem Cockpit wird mit einer Kieferleiste verstärkt, und der vordere Scheibenrahmen wird mit dem Abstandshalter verklebt.
Die beiden Flügelmittelteile werden zusammengefügt
Zur besseren Auflage der Beplankung habe ich den Spant mit zusätzlichen Balsastücken versehen

Der Motorträger ist in sich verzapft und wird verklebt.

Motorsturz und Seitenzug sind bereits vorgesehen

Einige Teile der Motorhaubewollte wollten nicht ganz so passen und wurden an mehreren Stellen aufgefüttert.
Um einen Verzug des hinteren Spantes zu vermeiden wird diese auf einer ebenen Platte fixiert und die Teile darauf aufgebaut

Der fertige Motorträger

Die Bohrungen sind für einen RIMFIRE 1.20 (im Vertrieb von Simprop) vorgesehen. Dieser wurde auch zwischenzeitlich besorgt

 
Die Teile der Leitwerksbefestigung werden vorbereitet und verklebt
Zum Beplanken werden zwei Balsateile zuerst stumpf auf das Rumpfgerüst geklebt.
Im Anschluss werden die Teile gewässert und entsprechend der Sapanten in Form gebogen. Nach dem Trocknen lässt sich die Beplankung ohne Spannung verkleben.
Der Leitwerksabschluss wird eingeklebt
Das Leitwerk ist abnehmbar gestaltet, die Teite des Leitwerkträgers weren verklebt.
Der fertige Leitwerkträger
Rumpfvorder- und hinterteil werden miteinender verbunden
Jetzt kann man bereits die PC6 typischen Rumpfkonturen erkennen.
DIe Stahlwinkeln für die Fahrwerksaufnahme werden auf eine eigens dafür angefertigte Sperrholzleiste geschraubt. Zwecks besserer Krafteinleitung werden noch beide Leisten mit den Spanten bis zum Rumpfbrett verkastet.
Das Gerüst der Motorhaube wird angepasst. Zu diesem Zweck wird der Motor provisorisch am Motorträger befestigt.
Die Motorhaube ist angepasst und entsprechend verschliffen
Damit ist der Rumpfbau für das Erste beendet
Der nächste Bauabschnitt gilt der Tragfläche. Zuerst werden alle benötigten Teile aus den Brettern wie gehabt herausgetrennt.  
Der Aufbau erfolgt immer abwechselnd eine Rippe dann ein Verkastungsteil.   
Da die filigranen Rippen aus Pappelsperrholz in der Länge teilweise leicht gebogen sind werden diese mit Balsaklötzen gerade ausgerichtet.  
Im nächsten Schritt werden Haupt und Hilfsholme mit dem Gerüst verleimt.   

Zum Schluss werden Endholm und Nasenleiste angeleimt, dasselbe passiert auf der Flächenoberseite.

Dann wird analog den erfolgten Schritten die zweite Tragflächenhälfte erstellt.

 

Die Tragflächensteckung wird sauber mit den Rippen und Verkastungen mit eingedicktem 24 Stundenharz verklebt.
Die Tragflächenmittelteile sind angepasst und verklebt.
Die fertigen Tragflächen vor dem Beplanken. 
Weiter gehts mit dem Aufbau der Querruder und Landeklappen
Der Aufbau  ist sehr einfach gehalten, die Ruder werden mit 1mm Balsa beplankt
An der Ruderscharnierseite wird 2mm Balsa aufgebracht.    
Für die Ruderhörner ist eine Verstärkung mit einer Kieferleiste geplant, über die Verstärkung der Landeklappenscharniere und Ruderscharniere gibt es keinerlei Hinweise auf Bauplan und Baubeschreibung.    
Hier kann man die Montageklötze für die Landeklappenscharniere erkennen.    
Wie die Querruder angeschalagen werden konnte ebenfalls nicht aus Bauplan und Bauanleitung entnommen werden. Vermutlich mit Folienscharnier. Das kann ich mir bei einem kleinen Modell noch vorstellen, nicht aber bei einer 3m Maschine. So wurden genau unter der Kiefernleiste Schlitze für die Scharniere gefräst und mit passgenauen Klötzen verstärkt.  

Als nächstes werden die Leitwerke aufgebaut.

 Die gelaserten Platten sind jetzt komplett von ihren Bauteilen befreit.

Der Aufbau des Höhenleitwerkes erfolgt analog den Tragflächen. 
Innerhalb kurzer Zeit entsteht das Höhenleitwerk.   
  Wie bei der Tragfläche entsteht ei T-Holm  
Gut zu sehen der Mittelteil der Höhenleitwerks welches sich  dem abnehmbaren Rumpfab-schluss am Ende verzapft und so das gesamte Leitwerk abnehmbar wird.
Das Seitenleitwerk wird in gleicher Bauweise erstellt
Nach dem Beplanken der Seitenleitwerksnase wird das Seitenruder aufgebaut  
Der Aufbau des Höhenruders erfolgt analog zum Seitenruder
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

 

Neuigkeiten

Baubericht Me163 von Chri Gall

Login

Benutzername

Passwort

Angemeldet bleiben

Wer ist online

Wir haben 8 Gäste und 1 Benutzer online
  • kirchmi

Besucher

062036
HeuteHeute183
GesternGestern163
Dieses MonatDieses Monat5083
Besuche seit 8.3.2011Besuche seit 8.3.201162036
UNITED STATES
US