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Bis auf die Akkuhalterung müssen alle Rohbauteile bespannt werden. Auf der Suche nach mehreren Alternativen fiel die Wahl aus Gewichtsgründen auf die altbewährte Oracover Bügelfolie

Die Holzteile wurden 2x mit Porenfüller gestrichen, dadurch ergibt sich eine gewisse Erhöhung der Druckfestigkeit des Holzes. Allerdings ist die Gefahr der Entstehung von Luftblasen höher. 

Zum "Warm Werden" wird das Seitenruder zuerst bespannt. Alle Ruder werden mit der Devise "Sehen und Gesehen werden" mit Oracover ROYAL violett bespannt. Die restlichen Teile werden mit der Komplimentärfarbe ROYAL Grün eingewickelt.

Das Seitenruder ist bespannt, das Ruderhorn verschraubt bzw. verklebt und die Stiftscharniere sind ebenfalls eingeklebt. Laut Bauanleitung soll dies mit Weißleim erfolgen, das hält übrigens bombenfest und austretender Leim lässt sich einfach mit einem feuchten Tuch entfernen.
Auch die Querruder werden analog bespannt. Die Ruderhörner habe ich mit UHU plus endfest 300 eingeharzt.

Die Landeklappen werden bespannt

Die Schlitze für die Klappenscharniere werden etwas freigelegt und die Scharniere ´vor dem Einharzen angeschliffen.

Die eingeharzten Scharniere beim Aushärten des Klebers

Als nächstes wird die Tragfläche bespannt, das ist schon ein mächtiges Teil.

Im Randbereich habe ich die Folie auf der Ober- und Unterseite nur umgebördelt und sauber beschnitten. Im Anschluss wird die Flächenachräge bespannt.

Der Servokasten wird freigelegt. und die Folie in die Kanten gebügelt.

Die Aufnahmen für die Landeklappen- scharniere werden, nachdem die Landeklappe auf Funktion geprüft wurden eingeharzt.

Im nächsten Schritt werden die Servos mit den Verlängerungskabeln verlötet und eingesetzt. Dann werden Querruder und Landeklappen montiert.

Die fertige Landeklappenanlenkung

Die Verlängerungskabeln werden an der Flächenwurzel mit den MPX Hochstrombuchsen verlötet und in die exakt passende Ausnehmung geschraubt.

 

Beim diesjährigen Flying Circus in Fiss bin ich an Stefan Höllein mit der Bitte um den original Schriftzug des ECO Boomsters herangetreten, diesen habe ich gleich in mehreren Dateivarianten nach meiner Rückkehr aus FISS in meinem email Postkorb vorgefunden.

An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an Stefan !!

Den Schriftzug habe ich auf eine Länge von 83 cm geplottet, und mittels "Pril Spülwassermethode" aufgebracht. Mit einem Rakel wurde das Wasser unter der Folie vorsichtig herausgedrückt.

Das Ergebis ist ein sauber aufgebrachter Schriftzug.

Der Aufkleber für die linke Tragflächenhälfte ist geplottet und muss noch fertig freigelegt werden.

Diese Information ist zwar etwas feindlich in Richtung "Verbrenner- Zunft" aber durchaus gewollt.

Weiter geht es mit der Rumpfbespannung. Im ersten Schritt werden Unter- und Oberseite bespannt.

Der hintere Rumpfdeckel ist bespannt. und der beidesitige Verschluss (gewinkelter Stahldraht in Bowdenzugrohr) ist eingebaut. Ebenfalls die mitgelieferte Schleppkupplung.

Bevor die Rumpfseiten bespannt werden, wird die Seitenruderfinne "eingewwickelt".

Die Rumpfseitenteile werden zuerst an den Kanten angeheftet und dann mit dem Föhn gespannt, bzw. mit einem Filrakel vorssichtig angerieben um eine Oberflächenhaftung zu erzielen.

Das bespannen der Rundungen funktioniert am besten in kleinen Schritten mit einer erhöhten Bügeltemparaturr (ca. 160 Grad)

Die Folienzuschnitte für die angedeuteten Rumpffenster werden mittels Schablonen maßgerecht zugeschnitten.

 

Der vordere Rumpfdeckel ist in der Fensterfarbe bespannt, hier wird gerade der Einbau des Verschlusses vorbereitet.

Der Rumpf ist vollsständig bespannt, das Seitenruder angeschlaagen

Das Servo für die Anlenkung des Seitenruders sitzt an der Rumpfunterseite, eine Einbaubeschreibung folgt noch im Detail.

Für die Fenster wurde keine normale Oracoverfolie verwendet, sondern die noch vorhandenen schwarze Oracover Plotterfolie, die mittels "Prilmethode" blasenfrei aufgebracht wird.

Der Haubenverscchluss, der einen raschen Zugang zu den Antriebssakkus ermöglicht.

In der Zwischenzeit ist die bestellte Transferfolie geliefert worden, sodass die restlichen Schriftzüge geplottet werden könne. 

Das Ausheben des geschnittenen Schriftzuges verlangt bei kleinen Schriftzügen etwas Vorsicht und ein feines Messer.

Das Aufbringen geht dann ohne Probleme vonstatten.
Die beiden Befesstigungslöcher für das Heckfahrwerk müssen noch gebohrt werden. Da mir die "Naturoberfläche" nicht gefällt, bekommt das Fahrwerk noch eine Lackierung in "Felgensilber"
Das Heckrad ist für die vorgesehene Radgabel zu breit und wird gegen eine schmälere Variante ausgetauscht.
Das fertig montierte Heckfahrwerk.

Das stabile Hauptfahrwerk bekommt ebenfalls eine Überzug aus "Felgensilber".

Vorher werden die scharfen Kanten geringfügig abgerundet.

Das lackierte Fahrwerk ist angepasst und im Rumpfinneren sicher verschraubt.
Zum Abschluss werden noch die Räder montiert. Die Stahlachse wird dazu etwas gekürzt.
Das Seitenruderservo wird mit der Verkabelung verlötet, ebenso der zentrale Stecker für die beiden Höhenruderservos.

Das Seitenruder ist angelenkt und der MPX Stecker für das Höhenleitwerk montiert.

Das Heckrad wird über zwei Zugfedern angelenkt.

An den MEZON Regler werden noch die passenden Stecker angelötet.
Für die zwei 6-s Akkus wird ein Y Kabel hergestellt. Die Verbindung erfolgt mit XT-90 Steckern.
Der Regler sitzt direkt hinter dem Motor und wird dadurch gut gekühlt.
Der Motor wird samt verstellbaren Motorträger mit dem Kopfspant verschraubt.
Die rumfseitigen Kabelbäume für Querruder und Landeklappen werden verlötet und gecrimpt.
Anschließend werden die Stecker mit dem Rumpf verschraubt.

Die beiden Höhenruderservos werden eingebaut und mit dem zentralen MPX Stecker verlötet.

Die beiden Höhenruder werden angeschlagen und die Servogestängen verbunden.

Das fertige Höhenleitwerk