Die Fournier RF-4 war eine Weiterentwicklung der Fournier RF-3 von Rene Fournier aus dem Jahr 1965. In erster Linie zielte Fournier mit dieser Entwicklung auf die Wiederherstellung der Kunstflugtauglichkeit der RF-3 ab, nachdem dieser im Sommer 1965 die Zulassung für den Kunstflug in Frankreich als Folge eines Absturzes während eines Kunstflugmanövers entzogen worden war.

Äußerlich unterscheidet sich die Fournier RF-4 nur wenig von ihrem Vorgänger Fournier RF-3. Bei der Bauausführung kamen Birken- und Kiefersperrhölzer zum Einsatz. Das Fahrwerk besteht aus einem gefederten, einziehbaren Hauptrad mit Bremse, einem mit dem Seitenruder über Federn lenkbaren Spornrad. Die Tragflächen sind über zwei leichte Stützbügel abgestützt.

Das seit vielen Jahren beliebte Modell der Fournier RF-4D von der Fa. Aeronaut wurde nun mit Tragflächen in Rippenbauweise ausgestattet. Der Aufbau der Tragflächen erfolgt mit präzise lasergeschnittenen Bauteilen auf einer Helling, die einen schnellen und verzugsfreien Aufbau ermöglicht. Das Modell wurde im Maßstab 1:4 konstruiert, damit auch Einziehfahrwerk und Bremsklappen eingebaut werden konnten.

 

 

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Der im Maßstab verkleinerter detailreicher Bauplan für den Rumpfausbau, mit zahlreichen Hinweisen ist sehr hilfreich. Die Bauschritte werden in der Bauanleitung beschrieben

Für den Aufbau von Tragfläche und Höhenleitwerk existiert kein Bauplan, da dies auf einer Depron Heling geschieht. Dafür gibt eds in der Bauanleitung 3D Darstellungen und Hinweise der einzelnen Bauschritte

Zusätzlich gibt es in der Bauanleitung Fotos von verschiedenen Bauschritten

Wie üblich beginnt die Arbeit mit dem heraustrennen der gelasterten (und teilweise präzise gestanzten) Bauteile.
Als Antrieb habe ich einen Hacker A40 10L V4 14Pole gewählt. Zusammen mit 5 LIPO Zellen und einem YGE 120LV Regler soll eine 15 x 8 Luftschraube befeuert werden.

Zum Aufwärmen wird der für den Hacker- Moror passsende erstellt. (Dem Bausatz liegen auch gelaserte Teile für einen etwas kürzeren ROXXY Motor bei)

Bis zum Aushärten des Leims werden die Teile mit Klammern fixiert.

Neben dem Motorträger werden auch Akku Halterung, bzw. Akkuschacht und die Servobefestigung für Höhe und Seite aufgebaut.

Im Baukasten liegen die Teile für ein pneumatisch angelenktes Einziehfahrwerk bei. Das ist zwar auch eine gute Möglichkeit, aber ich habe mich entschlossen, das Fahrwerk mit einem starken Servo zu betreiben.

Dazu habe ich einen Servoträger aus Aluminium angefertigt, der dann seitlich an das Fahrwerk geschraubt wird.

Als Servo dient ein KST MS825 HD, welches bei 7,2V 30kg Stellkraft besitzt.

 

Die fertig aufgebaute Fahrwerkseinheit.

Im nächsten Schritt werden die beiden Höhenleitwerkshälften gebaut. Dazu werden einmal alle notwendigen Teile aus den gelaserten Brettern herausgetrennt, die Brandspuren entfernt und nach Bauteilgruppen sortiert.

Die Höhenruderhälften werden über in CFK Rohre gesteckte Kohlestäbe mit dem Rumpf verbunden und sollen mit diesem verklebt werden. Des einfacheren Transportes habe ich mich entschlossen, Das Höhenleitwerk abnehmbar zu bauen. Als Sicherung wird ein Multilockvorgesehen. Dazu werden die Anschlussrippen mit zwei Abfallröhrchen zentriert und mittig eine Bohrung für die Aufnahme des Multilocks angebracht

An der Innensseite wird das Multilock in einem Sperrholzrahmen eingeklebt.

Für den Aufbau der Höhenleitwerkshälften steht eine Depron Heling zur Verfügung die passgenau die Lage der einzzelnen Bauteile vorgibt

Die Stellen an denen später die Ruderscharniere sitzen, werden mit Balsa verstärkt. Zur Bestimmung der genauen Lage werden beim Einkleben die Scharniere kurzfristig eingesteckt.

Die Lagerrohre werden eingeklebt und mit Abschlusspfropfen versehen.ö

Die Beplankung wird für die erste Seite aufgebracht. Das Leitwerk bleibt dazu in der Heling. Bis zub Aushärten wird die Beplankung mit Gewichten und Klebebändern fixiert.

nach diesem Schritt wird die zweite Höhenruderhälfte aufgebaut.

Die Stützfüßchen werden vor dem Aufbringen der unteren Beplankung entfernt und das gesamte Rippenkonstrukt leichjt verschliffen.

Die Innenseite der Beplankung aus Ahorn ist mit einem Gewebe verstärkt.

Die Innenseite des zukünftigen Höhenruders wird zur Aufnahme des Ruderhorns mit Baalsateilen aufgefüttert.

Nach dem Beplanken wird die Nasenleiste an die Hähenruder geklebt.

Vor dem Verschleifen werden noch Wurzelrippe und Randbogen angeklebt.

Das fertig verschliffene Höhenleitwerk, die Ruder sind bereits abgetrennt, angefast und angeschlagen.

Weiter gehts mit dem Bau der Tragflächen. Die vorderen und hinteren Holmkämme bestehen aus zwei Teilen. Diese werden ausgerichtetund verleimt.

Die Holmkämme werden in die passgenauen Ausnehmungen der Depron Heling gestecckt.

Die ersten Rippen werden in die Holmkämme gesteckt, ausgerichtet und verleimt.

Im Querruder und Randbogenbereich werden einzelne Rippen aufgedoppelt.

Vor dem Aufbringen des oberen Kieferholms werden noch die Übergänge zwischen Rippen und Holmkamm mit einer kleinen Schleiflatte egalisiert.

Der Holm wird mit Weißleim eingeklebt.

Die Brettchen für die Tragflächenservos werden eingeklebt.

Ebenso die Abdeckung der Stützradaufnehme.
Der Ba8u der Tragfläche geht aufgrund der Passgenauigkeit der Teile rasch vonstatten.
Hilfsnasenleiste und Nasenleiste werden verleimt.
Das Steckungsrohr und die Störklappe werden mit EPOXY Harz eingeklebt.
Vor dem Beplanken wird die Tragfläche kurz aus der Heling genommen und die Beiden Querruderleisten, sowie die Aufnahme des Ruderhorns eingekklebt.
Die Aufnahme für das Stützrad wird auf der Unterseite der Tragfläche eingeklebt.

Schaut wilder aus als es ist. Die obere Beplankung wird mit eingedicktem Epoxyharz aufgebracht. Das hat den Vorteil, dass man sich beim Auftragen bzw. Ausrichten der Beplankung Zeit lassen kann.

Bis zum Aushärten wird die Beplankung mit Gewichten, Klammern und Klebebändern fixiert.

Die obere Beplankung ist vollständig aufgebracht.

Bis zum Beplanken der Tragflächenunterseite wird zunächst die zweite Tragflächenhälfte analog der Ersten aufgebeut.

Die zweite Tragflächenhälfte is aufgebaut. Vor dem Aufbringen der unteren Beplankungsteile sind noch einige Arbeiten zu bewerkstelligen
Als Erstes müssen die Stützfüße entfernt werden. Interessantes Detail bei diesem Arbeitsschritt: Bis zu diesem Zeitpunkt sind beim Hantieren ein Menge dieser Stützen schon durch das Hinschauen gebrochen. Jetzt artet es in echte Arbeit mit der Japansäge aus.
Im Gegensatz zur Bauanleitung habe ich Kunststoffrahmen für die Klappenservos eingeharzt.
Dasselbe habe ich auch für die Querruderservos gemacht.
Die fertig angelenkte S6törklappe
Das Querruderservo wird mit drei kurzen Schrauben mit dem Kunststoffrahmen verbunden.

Im Anschluss werden die Servokabel eingezogen und mit den Servos verlötet.

Die untere Beplankung ist aufgezogen, Die Servoabdeckung wird nach dem Bespannen angebracht

Die Ausnehmung für das Stützrad diente zum korrekten Ausrichten der äusseren Beplankung.

Die komplette Beplankung wurde wieder mit 24 Stunden Epoxy aufgebracht.