Auf der Suche nach einem Einstiegsmodell in die Klasse F5J bin ich (wie schon öfters) auf ein neues Modell dem „Introduction F5J“ der Fa. Höllein gestoßen.Beim INTRODUCTION F5J handelt sich um einen gelaserten Holzbausatz in Top-Qualität von Grüner-CNC. Made in Germany!

Spannweite ca. [mm] 2920 
Länge ca. [mm] 1433
Tragflächenprofil AG35
Tragflächeninhalt ca. [dm²] 65
Fluggewicht ca. [g] 920
Flächenbelastung [g/dm²] 14
RC-Funktionen
Seite, Höhe, Endleisten-Landeklappen, Motorregelung

3-teiliger Flügel mit 4-fach V-Form und angesetzten Wingtips, Leitwerke in gewichtssparender, verzapfter Fachwerkbauweise, vorgesetztes und abnehmbares Höhenleitwerk (optional), 90° Endleisten-Landeklappen, Flächensteckung im Hauptholm, innovative (werkzeuglose und klebebandfreie) Verriegelung der Ansteckflächen. Senkrechter Abstieg bei gesetzten Landeklappen (90°) damit auch Landeanflüge außerhalb des Leewirbels (Gebirge!) problemlos möglich sind.

Der empfohlene Antrieb - bestehend aus dem BL-Außenläufer Hacker A20-22L evo, einem 3-zelligen LiPo mit 1300mAh Kapazität und der CamCarbon 11x6 - ermöglicht sehr viele Steigflüge auf thermikverdächtige Höhen. Durch das geringe Fluggewicht sind 5-10s Motorlaufzeit pro Steigflug völlig ausreichend.

Ich hatte schon einige Modelle von Höllein auf dem Bautisch, aber was hier aus dem Baukasten kommt ist einfach traumhaft.

DIe Genauigkeit der gelaserten Teile wurde nochmals getoppt, alle Teile sind genial miteinander verzahnt und passen sensationell mit dem Bauplan zusammen

Der Aufbau des Höhenleitwerks ist Sache von wenigen Minuten, sogar die diagonalen Strepen sind fertig gelasert.

Alles passt ohne zusätzliche Schleifarbeit

DIe Höhenruderblätter werden im nächsten Schritt aufgebaut.
Hier kann man schön erkennen wie die einzelnen Teile ineinander verzapft sind
Das Seitenleitwerk wird analog dem Höhenleitwerk aufgebaut
Die fertigen Leitwerksteile vor dem verschleifen.

Als nächstes kommt der Rumpf an die Reihe.

Im ersten Schritt werden die Teile aus den Brettchen entfernt. Da es nur kleine Stege die Teile am Brett halten ist dies schnell geschehen.

Die Rumpfseitenteile werden in Längs- und Querrichtung verstärkt. Gegenüber älteren Bausätzen kommen auch hier gelaserte und verzapfte Bauteile aus dem Baukasten
In die Schlitze der Querversteifungen kommen später die ebenfalls gelasterten Halterungen für die beiden Bowdenzüge.
Flächenhalterung und Hauptsspannt werden verklebt
Die Hauptspannten werden rechtwinkelig mit eine Rumpfseitenteil verklebt
Im Anschluß wird das zweite Rumpseitenteil aufgeklebt, dabei ist auf rechtwinkelige Ausrichtung zu achten, bzw dass die Rumpfenden genau übereinander liegen
Nach dem Einkleben der Leitwerkshalterung wird der Rumpf geschlossen. Auch diese Teile sind passgenau gelasert, ein Nacharbeiten ist nicht notwendig.
Um einen Verzug des Rumps zu vermeiden wird dieser während dem Beplanken genau auf dem Bauplan ausgerichtet und fixiert.
Der Nasenklotz ist angeklebt und die Rumpfunterseite wird beplankt.
Die abnehmbare Kabinenhaube kann auf zwei Arten befestigt werden, ich habe mich für die Magnetvariante entschieden.
Der Motor wird vor dem Einbau so oft mit Kreppband umwickelt werden bis dieser
sich gerade noch in den Nasenklotz einschieben lässt.
Diese Maßnahme gewährleistet, dass der Motor sich nach dem Festkleben des Motorspantes
frei dreht.
Dann werdenMotor und die Kabel in den Nasenklotz einschoben bis der Motorspant anliegt und anschließend verklebt.
Die gelaserten Brettchen für den Tragflächenbau
Im ersten Schritt werden Mittel- und Randrippen aufgedoppelt. In den Randrippen werden die Kulissen für die Arretierung eingeklebt.

Die Rippen werden auf den Hauptholm aufgefädelt in die Ausnehmungen der Endleisten gedrückt und rechtwinkelig ausgerichtet.

Im Anschluss werden die Rippen mit Hauptholm und Endleiste "verzackt".

Nach dem Anbringen der Nasenleiste werden die Halbrippen eingesetzt und verklebt
Das fertige Ergebnis: Ein absolut verdrehsteifes Flächenmittelteil
Die Tragfläche besteht aus 5 Teilen, die mittleren Aussenteile werden analog aufgebaut
 
Die mittleren Aussenflächen sind fertig un verschliffen. Um von vornherein die häßlichen, weißen Flecken vom Superkleber zu vermeiden, habe ich den Rocket Odourless Kleber verwendet
Auch die Außenflächen werden geauso aufgebaut. Die Anschlussrippen werden mit einer Schablone der V-Form entsrechen schräg verklebt
Mit GFK verbindern, die saugend in die Rohrholme passen sollen die Aussenflächen derklebt werden
Die Verklebung selbst erfolgt mit eingedicktem langsam aushärtenden Harz.
Die Verbindung mit dem Mittelteil erfolgt mit Stahldraht. Dazu stehen absolut passgenaue Teile, die die V-Formberücksichtigen mit dem Messingrohr verklebt.
Die ganze Einheit wird in die Rohrholme eingeharzt
Die fertige Flächensteckung. Beim ersten Zusammenstecken Mittelteil- Aussenteile zeigt sich wieder die Präzision des Bausatzes. Da passt alles ohne Spalt !!!
Der Rohbau ist damit abgeschlossen. Provisorisch wird das Modell zum ersten mal aufgebaut
Nach dem Feinschliff stehen die Teile für die nächsten Bauschritte bereit.
Entgegen der Bauanleitung wird der Rumpf mit 25g/m2 GFK Gewebe und sparsamen Harzauftrag beschichtet. Das ergibt eine relativ harte und druckfeste Oberfläche. Das Mehrgewicht: 15 Gramm.
Ein so filligran aufgebautes Modell sollte unbedingt transparent bespannt werden. Verwendet wird Oralight Folie.

Die Leitwerke sind fertig bespannt und die Ruder angeschlagen.

Wichtig: Aufpassen dass sich die Teile nicht verziehen

Ein verregneter Sonntag gibt Zeit auch die Flächenteile zu bespannen.
Die Servos werden samt Halterung in das Tragflächenmittelteil geschraubt
Zwischen die deiden Mittelrippen wird die Flächenarretierung geklebt

Die Funktion der beiden Bremsklappen wird auf Synchronität geprüft. Ausschlag ca. 90 Grad.

Im Hintergund sieht man den bereits lackierten Rumpf in nobler schwarzer Farbe

Alle bespannten Teile werden nochmals auf Verzug geprüft.

In der Zischenzeit ist bereits das Seitenruder in das Rumpfende geharzt. Damit ist der Bau im wesentlichen abgeschlossen

Alle Restarbeiten ab jetzt sind analog einem ARF Modell.

DIe Restarbeiten, wie Anlageneinbau, Motor- und Akkubefestigung,... sind schnell erledigt

Der Bau endet mit dem Einsteller der Ruderausschläge.

Die nächsten Fotos kommen nach dem Erstflug

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

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