Das Segelflugzeug Ka 6E der Schleicher Werke wurde im Original komplett aus Holz gebaut und war das letzte Modell, das in dieser Bauweise bis 1970 gefertigt wurde. Sie wurde als einsitziges Hochleistungssegelflugzeug entwickelt und befindet sich noch immer mit über 400 flugfähigen Exemplaren im Einsatz. Die Ka 6 hat auch den Beinamen Rhönsegler.

Der Bausatz unseres Modells kommt mit einem GfK-Rumpf und dem Holzbausatz für die Rippenflächen. Die große Kabinenhaube ist in transparentem Kunststoff gefertigt. Das Flugverhalten der Ka6E ist recht gutmütig, obwohl das Modell ursprünglich für hohe Leistungen optimiert wurde. Enges Kreisen und gute Steigwerte in der Thermik werden durch die v.a. für Langsamflug ausgeprägten Eigenschaften hervorgehoben.

Der Bausatz enthält:

Großer GfK-Rump mit viel Platz für den Innenausbau (z.B. Einziehfahrwerk optional möglich), große Klarsicht-Kabinenhaube, gefräster und lasergeschnittener Holzbausatz für Tragflächen und Leitwerke, Bauplan mit ausführlicher Bauanleitung, farbiger Dekorbogen.

Optionaler Einbau: Bremsklappen, Schleppkupplung, Innenausbau nach eigenem Vorbild

Technische Daten:
Spannweite: 3.600mm
Länge: 1.590 mm
Gewicht: 4.600 - 4.900 g
Profil: SB99 mod.

 

 

Bevor der Aufbau richtig losgeht müssen die Einzelteile aus den Brettern gelöst werde. Dies geht am Besten mit einem kleinen, aber scharfen Stemmeisen.

Nach dem verschleifen der übriggebliebenen Haltestege werden die Teile nummeriert und nach Baugruppen sortiert um den Aufbau ohne großes Suchen zu ermöglichen.

Zum Aufwärmen wird mit dem Seitenruder begonnen. Füße an den Rippen sorgen für die richtigen Abstände zum Baubrett. Dann wird die Endleiste unter Zuhilfenahme von Abstandshaltern mit den Rippen verleimt.

Die Aufdoppler für den Randbogen werden angeklebt.

Die Lagerung wird angepasst und samt Führungsrohr mit dem Ruder verleimt

Das fertig verschliffene Seitenruder samt GFK Lagerung

Für die Verklebung der Holzteile habe ich auf Titebond III Ultimate umgestellt. Dieser Leim hat eine hervorragende Festigkeit lässt sich viel besser verschleifen als alle bis jetzt probierten Probanden

Das Pendelleitwerk wird ähnlich dem Seitenruder aufgebaut.

Die Leitwerksverbinder werden mit Epoxy eingeharzt und wärdend des Aushärtens genau ausgerichtet.

Danach werden beide Hälften beplankt.

Eine leitwerkshälfte vor dem Anbringen der oberen Beplankung. Die Endleiste besteht aus Sperrholz, dadurch kann die Beplankung später an der Hinterkante ganz dünn ausgeschliffen werden.

Die Beplankung wird bis zum endgültigen Aushärten mit Klebeband gesichert.

Bevor es mit dem Rumpfausbau losgeht wird die Kontur des Rumpfes für das Instrumentenbrett mit Hilfe eines Lötdrahtes abgenommen

Das Instrumentenbrett wird mit einem Wurzelholzfurnier mit starkem Pressdruck verklebt

Nach dem Trocknen wird das Furnier gebeizt und nach einigen Schichten Porenfüller (+ Schleifen) mit Klarlack aud der Dose gespritzt

In der Zwischenzeit werden die Löcher für die Instrumente gezeichnet..

Die Zeichnung wird mit UHU Stick auf das Brett geklebt und gebohrt

Die Innenseiten der Bohrungen werden ebenfalls gebeizt

Anschließend werden die Instrumente von der Rückseite eingeschoben und eingeklebt.

Jetzt fehlen nur noch die passenden Schrauben

Im Bauplan ist vorgesehen, die Schubstange für das Höhenleitwerk aus einer dicken Balsaleiste anzufertigen. Das gefiel mir schon aus Gewichtsgründen nicht. Zum Einsatz kommt ein gewikeltes CFK Rohr. Ein Stück Buchenrundholz bekommt eine Bohrung in welche der Gewindestift mit UHU plus endfest eingeharzt wird

Diese Einheit wird ebenfalls in das CFK Rohr eingeharzt

Als Abschluss wird noch ein kleines Stück Schrumpfschlauch über das Rohr gezogen

Der Pendelruderhebel musste zerlegt werden, da die Rohre nicht rechtwinkelig verkklebt waren. Die Teile wurden gesäubert und unter Zuhilfenahme der Leitwerkshälften zum genauen Ausrichten neu verklebt

In der Baubeschreibung wird die Möglichkeit des Einbau eines Fahrwerks nur angedeutet. Also ist etwas Eigenregie angesagt.

Geplant ist, starres FEMA Rad mit 90mm Ø einzubauen.

Dazu werden zwei Seitenteile aus Sperrholz angefertigt

Über die beiden Radkastenteile wird nach genauem Ausrichten ein 0,8mm Sperholz geklebt, welches den Radkasten verschliesst

Die gesamte Einheit wird mit eingedicktem Harz mit dem Rumpf verklebt.

Die Innenseite wurde zwecks "Wetterfestigkeit" mit einer dünnen Schicht GFK Gewebe beschichtet.

Das fertig befestigte Fahrwerk

Zur Verstärkung wird auch im Rumpfinneren der Kasten mit mehreren GFK Lagen versehen

An diesem Rumpfvorderteil werden später Schleppkupplung und Kupplungsservo angebaut. Ausserdem wird an der Unterseite ein "Patzen" Blei angebracht

Die Servos für Höhe Seite und Schleppkupplung an ihrem angedachten Platz

Das Servobrett für Höhe und Seite nach dem Einharzen im Rumpf

Der Pendelruderhebel wird agepasst und eingeharzt. Ich habe an den beiden Seitenwänden noch eine Radachse eingeharzt, da mir die Auflage nur an den GFK Seitenteilen zu schwach erschien. So ergibt sich eine wirklich wackel- und spielfreie Lösung.

Die Abschlussrippen der Leitwerkshälften müssen leicht aufgedoppelt werden um einen spaltfreien Übergang zum Rumpf zu erhalten

Die Schleppkupplung wird mit dem Einbaubrett verklebt und bereits mit dem Servo verbunden.

Auf der Unterseite werden vorsorglich einmal 500 Gramm Blei eingeharzt.

Die Abschlussleiste der Seiteruderfinne wird angepasst und mit 24 Stunden Harz verklebt. Bis zum endgültigen Aushärten verbleiben die Zwingen an der Finne.

Die Schleppkupplungseinheit wird in die Rumpfspitze geharzt.

Die Abschlussrippen sind aufgedoppelt und sitzen spaltfrei am Rumpf

Das Seitenruder wird mittels Stahldraht angeschlagen

In die Rumpfspitze kommt ein 5.200 mAh LION Akku. Da nur HV Servos zum Einsatz kommen wird dieser direkt an den Empfänger angeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

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