In den Jahren um 1935 war die Klemm 25 sicherlich das beliebteste Sportflugzeug. Besonders deutlich zeigte sich dies 1935, als zum Deutschlandflug von 161 gemeldeten Flugzeugen nicht weniger als 111 Klemm 25 der Baureihen d und e am Start waren.

Ich habe den Vorgängerbaukasten der Klemm vor ca. 20 Jahren erstanden und wollte schon damals das Modell elektrisch (Graupner Ultra 900 Bürstenmotor + Speedgear). Ich habe es leider noch vor dem Erstflug verkauft und der neue Besitzer hat es auf einen einen 6,5cc Viertakter umgebaut.

Der Baukasten erschien 1973, kostete damals ÖS 869.-- (ca. EUR 65.--) und wurde folgendermaßen beschrieben: Absolut vorbildgetreue Nachbildung des bekanntesten deutschen Sportflugzeugs der dreißiger Jahre. Voll kunstflugtauglich und trotzdem einfach zu bauen und sicher zu fliegen, bietet diese Konstruktion von K.H. Denzin Spezialisten wie Hobby-Fliegern je nach Flugstil ein Optimum an nervenkitzelnden oder nervenschonendem Fluggenuss.

Das Modell war viele Jahren eines der beliebtesten Baukastenmodelle im Krick-Sortiment. Darum hat die Fa. Krick beschlossen, diese Konstruktion den neuesten Produktions- und Baumethoden richtig anzupassen. Durch die gezielt eingesetzte Lasertechnologie sind alle Sperr- und Balsaholzteile so konstruiert, dass eine Steckkonstruktion entstanden ist, die einfach und selbsterklärend aufgebaut ist, viel Spaß macht und sehr schnell ohne besondere Hilfsmittel einen wunderschönen verzugsfreien Rohbau entstehen lässt. Dennoch wurde nach wie vor Wert auf die Scale-Treue und die Erreichung der vorbildgetreuen Flugeigenschaften dieses Klassikers gelegt.

Da für mich die Klemm L25-d seit je her ein wunderschönes Flugzeug ist, habe ich beschlossen den neuen Lasercut Baukasten zu erwerben um das Modell nochmals zu bauen

 

 

 

Die Schachtel des Baukastens ist verhältnismäßig klein, es sind auch mit Ausnahme der Motorhaube kaum Fertigteile im Inhalt

Sauber gelästerte Bretter aus Balsa- und Sperrholz in verschiedenen Dicken kommen zum Vorschein

Die Kleinteile kommen in eine separate Box, wie auch Antrieb, Regler und Servos aus dem eigenen Fundus.

Als Antrieb habe ich einen Boost 30 vorgesehen, der sollte gemeinsam mit 3 Lipo Zellen genug Power liefern. 

Einen Bauplan im eigentlichen Sinn gibt es nicht, dafür aber eine reichlich bebilderte Bauanleitung, die aufgrund der in sich verzapften Bauweise genügen sollte.

Das heraustrennen der Bauteile aus ihren Brettern geht am besten mit einem kleinen Stechbeitel. Die Laserschnitte sind extrem eng so dass mir beim Herausziehen des Messers die Klinge gebrochen ist

Die Sperrholzverstärkung wird mit den zweiteiligen Balsa Aussenseiten verleimt

Für die Verklebung der Holzteile habe ich Titebond verwendet . Dieser Leim hat eine hervorragende Festigkeit lässt sich viel besser verschleifen als alle bis jetzt probierten Probanden

Bitte nicht lachen, soll schon oft vorgekommen sein: Es gibt ein linkes und rechtes Rumpfseitenteil.

Die ersten Hauptspanten werden im rechten Winkel eingeleimt

Die drei Hauptspanten beim Aushärten des Leims, vor dem Aufbringen der zweiten Rumpfseite

DIe beiden Rumpfseiten sind veleimt. Wichtig, ist die Kontrolle damit kein krummer Rumpf entsteht. Durch die Passgenaue Verzapfung ist hier ein Fehler fast nicht möglich

Die Rumpfseiten werden mit dem Motorspant verleimt, auch hier ist zu achten dass beide Rumpfhälften gleichermaßen gebogen werden. Bis zum endgültigen Aushärten wird mit Zwingen fixiert.

Die Höhenleitwerksauflage wird zuerst aus mehreren Teilen erstellt, bevor sie mit den Rumpfseiten verleimt wird.

Von vorne beginnend werden die restlichen Spanten eingeklebt und zum Aushärten fixiert.

Alle Spanten und die Leitwerksauflage sind mit den Rumpfseiten verklebt

Die Bowdenzugrohre werden eingezogen und verklebt.

Am Motorspant sieht man die Schlitze für den Motordom, der erst zu einem späteren Zeitpunkt angeleimt wird

Der Rumpfrücken besteht aus zwei Teilen und wird vor dem Aufkleben auf der Oberseite mit einem Packband versehen. Dieser soll verhindern, dass das Balsa beim Biegen bricht. Bis zum endgültigen Aushärten wird der Rumpfrücken mit Kreppband über die Spanten gezogen.

Die Rumpfunterseite wird beplankt. Die Faserung muss quer zum Rumpf erolgen, nur so ergibt sich eine ausreichende Verdrehfestigkeit.

Nach dem Aushärten werden die überstehenden Teile grob verschliffen, aber noch nicht verrundet. Dies erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Das Gerüst für die Kabinenhaube ist fertig, nun muss noch die Beplankung aufgebracht werden. Dies geschieht in mehreren Schritten, denn es gibt auch zwischen ersten und zweiten Spant eine sphäriche Krümmung

Damit das Balsa nicht einreissst wurde die Oberseite mit einem Packband versehen. Bis zum Aushärten wird mit Kreppband fixiert. Der linke vordere Teil ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht verklebt

An der Innenseite werden alle Leimstellen noch mit einer kleinen Leimraupe verstärkt.

Die beiden Cockpittöffnungen sind fertig ausgeschnitten, der Haltemagnet ist eingeharzt. Dann wird die Haube an den Rumpf gesetzt und alle überstehenden Teile sauber verschliffen.

Die Rippen der Seitenfinne werden eingeleimt, dazu müssen diese in Flugrichtung sauber ausgerichtet werden.

Nach dem Aufbringen der seitlichen Beplanung und der Nasenleiste, wird die Seitenruderfinne grob verschliffen

Auch der Rumpf wird grob verschliffen

DIe Kabinenhaube sitzt passgenau und der Magnetverschluss besitzt eine ausreichende Haltekraft

Das Flächenmittelteil wird aufgebaut, dazu müssen die Rippen absolu rechtwinkelig ausgerichtet werden

Die Fahrwerkshalterung wird aus mehreren Teilen verleimt.

Das Flächenmittelteil ist schnell aufgebaut, bevor es mit dem Rumpf verklebt wird müssen noch die Messingrohre für die Flächensteckung eingeharzt werden.

Es gibt einen kleinen Fehler, die Blöcke für das Fahrwerk sind zu breit, und müssen (um den schraffierten Bereich) gekürzt werden. werden

Auch die vorderen Magnethalterungen sind um ca. 2mm zu lange, das ist aber weiters kein Problem und in Sekunden erledigt.

Das Flächenmittelteil ist mit dem Rumpf verklebt, zum Anpassen sind einige Züge mit der Feile notwendig.

Als nächstes wird die Unterseite des Rumpfes fertig beplankt und damit verschlossen.

Der Seitenruderrahmen besteht aus mehreren verzapften Teilen, die Rippen aus Leisten die an den Enden sauber schräg geschliffen und eingepasst werde.

So entsteht ein leichtes, verdrehssteifes Seitenruder

Der Bau des Höhenleitwerks beginnt mit den beiden Mittelrippen die mit dem Sperrholzbrett für die Schraubufnahme verleimt werden.

Durch die Verzapfung, sofern die Rippen rechtwinkelig ausgerichtet sind, ist ein Bauplan nicht notwendig.

Die obere Beplankung wird aufgebracht und mit Gewichten bzw. Klebestreifen bis zum endgültigen Aushärten gesichert.

Der Aufbau des Höhenruders erfolgt analog dem des Seitenruders.

 

 

Randbögen, Rippen und der innere Abschluss müssen später noch konisch verschliffen werden

Die Nasenleiste der Höhenleitwerksfinne wird angebracht und mit Kreppstreifen gesichert

Das fertig verschliffene Seitenruder

Auch das gesamte Höhenleitwerk wird sauber varschliffen. Der Titebond Weißleim lässt sich 1A verschleifen, es entstehen absolut keine Schleif- Riefen durch aufweichen des Leims.

In Zukunft nur mehr dieser Leim !!!

Der Motordom aus 5 Teilen wird verleimt und mit Zwingen gesichert.

Der fertige Motorrddom. Hier kann man genau sehen wie präzise die gelaserten Sperrholzbrettchen passen. 
Jetzt wird der Motordom an den Motorspant geklebt.

Die Flächenanschlüsse am Rumpf werden auf der Ober- und Unterseite beplankt.

Im Anschluss werden noch Nasenleiste und Abschlussrippe angeleimt

   
Die "Innereien der Tragflächenrippen" werden mit einem scharfen Messer an den beim Lasern verbliebenen Stegen herausgetrennt
Die Rippen für beide Tragflächenhälften.
Als nächstes werden Holme und Beplankungsteile fein verschliffen und verklebt. 
Der Rest der Brettchen geht in den Abfalleimer
Die untere Beplankung wird ausgerichtet und miteinander verleimt. Dann wird der untere Hauptholm aufgeklebt. Das erfolgt unter Zuhilfename einiger Rippen um den korrekten Abstand zu ermitteln.

Die Rippen werden nacheinander zugleich mit den Holmstegen verleimt. Die Korrekte Ausrichtung ist durch die Verzapfungen vorgegeben.

 

Die Rippen der ersten Tragflächenhälfte werden eingepasst und mit der unteren Beplankung bzw. mit dem Hauptholm verleimt.

Zwei Stege mussten gekürzt werden, da es sonst Probleme mit der Gesamtlänge gegeben hätte

Als nächstes werden der obere Hauptholm sowie Nasenleiste und Abschlussleiste zum Querruder. eingepasst. Letztere werden mit dünnflüssigem Zacki fixiert. 
Vor dem Aufbringen der oberen Beplankungsteile wird das Messingrohr für die Flächensteckung mit Epoxy verklebt.
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

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