Pilatus PC-6 ist die Bezeichnung für ein einmotoriges STOL-Flugzeug des Schweizer Herstellers Pilatus Aircraft. Es existieren mit dem Pilatus Porter (PC-6 mit Kolbenmotor) und dem Pilatus Turbo-Porter (PC-6/A bis PC-6/C mit Propellerturbine) zwei unterschiedlich angetriebene Ausführungen.

Bei dem universell einsetzbaren Arbeitsflugzeug können alternativ zum Radfahrwerk auch Kufen oder Schwimmer installiert werden. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten werden zusätzlich durch die leichte Umrüstbarkeit vom Passagier- zum Frachttransport ergänzt. Eingesetzt wird die PC-6 in unterschiedlichen Rollen als Sanitätsflugzeug (mit zwei Tragen und fünf Sitzen, einschließlich der Crew), als Vermessungsflugzeug bzw. für die Luftbildfotografie, für den Abwurf von Versorgungsgütern, zum Absetzen von Fallschirmspringern und für Sprüheinsätze in der Landwirtschaft.

Schon einmal war eine PC-6 bei mir am Baubrett, ein listiger Modellflieger aus Osttirol hat mir die bereits bespannte aber noch nicht lackierte Maschine zu einem unglaublichen Preis abgeluchst, dem ich nicht widerstehen konnte.

Ich habe den Laser- Bausatz von TWM (the world models) im Juli bei Modellbau Pichler entdeckt und die Größe von fast 3,2m hat mich soweit beeindruckt, dass ich die PC-6 sofort geordert habe. Vom Hersteller ist eine Motorisierung von 50 - 80 ccm vorgesehen, ich werde das Modell elektrisch betriben.

Es dauerte dann noch mehr als 3 Monate, bis das Modell tatsächlich geliefert werden konnte. Damit wird die PC-6 "mein" Bauprojekt für den Winter 2017 / 2018. Das geplante Lackierschema werde ich ebenfalls weiter im Auge behalten.

 

Technische Daten:
Spannweite = 3175mm
Länge = 2300mm
Flächeninhalt = 130dm²
Fluggewicht ca. = 13kg

 

 

 

Zuerst ein Filmchen zum schematischen Aufbau des Modells


Das Modell wird in zwei Kartons geliefert. In dem kleineren befinden sich die GFK Motorhaube, in diesem die Holzeile.

Diese sind nach Baugruppen in Folienbeuteln verschweißt. Platz ist in diesem bis zum Rand gefüllten Karton nicht mehr vorhanden.

Der Inhalt des zweiten Kartons mit der "hardware". Der Motorträger (rechts unten) ist bereits aus mehreren Teilen verklebt und im vorderen Bereich mit GFK Gewebe verstärkt

Die Holzteile sind sauber gelasert bzw gefräst, die Brandspuren halten sich in Grenzen. Mehrere Teile sind bereits miteinander verkklebt, bzw mit Bolzen und Einklebemuttern versehen.

Und es existieren drei Baupläne sowie zwei Manuals, eines für den Aufbau und ein zweites für den Ausbau.

 

Ein Filmchen zeigt den schematischen Aufbau des Modells

Eigentlich wäre lt. Manfred Pfeiffer (HEPF) auch ein kleinerer Antrieb möglich gewesen, ich habe mich aber für diesen Brocken mit 1,3 kg entschieden.

Dieser Antrieb soll gemeinsam mit einer 25x12" Falcon Dreiblatt Luftschraube und 12 Lipo's auch große Segle  mit 20kg sicher in die Luft bringen.

Die Regelung des Antriebs übernimmt ein MEZON 135 opto von Jeti / Hacker.

Ein safety switch von emcotec garantiert ein ungeplantes Anlaufen und verhindert gleichzeitig die Funkenbildung beim Anstecken der Akkus

Die Empfänger / Servo Stromversorgung erfolgt über eine Powerbox SRS gemeinsam mit zwei LIION Packs.

Über zwei Jeti Duplex RSAT 2  erfolgt die Kommunikation zur Powerbox und den Servos.

Ein IGYRO SRS gemeinsam mit dem GPS Sensor sind auch noch vorhanden.

Durch einen speziell für Flächenmodelle entwickelten Regel-Algorithmus ändert sich das Flugverhalten des Modells kaum, der Flug ist aber viel ruhiger, exakter und unempfindlicher

Es kommen ausschließlich Digitalservos von SAVÖX mit 20kg / bzw. 25 kg Stellkraft zum Einsatz.

Im Lieferumfang befinden sich Glasfaserverstärkte kugelgelagerte Servohebel, hier z.B. für das Seitenruder.

Los gehts, zum Aufwärmen mit der Seitenruder Finne. Der Aufbau ist einfach, Schritt für Schritt werden die Rippen auf den Holb geklebt.

Nach dem Einkleben zweier Balsaholme und der Nasenleiste ist das Gerippe bereits fertig zum Beplanken.

Die Beplankung der linken Seite ist bereits angebracht

Das Servo wird direkt in die Seitenruderflosse eingebaut.

Der vordere Bereich der Finne wird mit Balsa aufgedoppelt und der Kontur entsprechend verschliffen.

Das Seitenruder wird direkt auf der Beplankung aufgebaut.

Der fertiggestellte Rohbau der Seitenleitweks

Die Anlenkung ist absolut spielfrei die Durchgangsbohrungen an den Hebeln sind kugelgelagert.

Die Bauteilgruppe für das Höhenleitwerk

Die Aufdoppelungen sind bereits vom Hersteller verklebt worden. Nur das unterste Teil muss noch an den Stegen vom Brett  befreit werden

Die verbleibenden kleinen Stege werden vor dem Einbau sauber verscchliffen. Ebenso werden die Brandspuren etwas abgeschliffen um saubere Leimstellen zu erhalten.

Damit nichts verloren geht werden die Teile in einer Schachtel für den Aufbau bereit gehalten.

Die Mittelrippe wird mit den zwei Anschlussrippen und dem Haltebrett für die Befestigungsdübel als eine Einheit rechtwinkelig zur Abschlussleiste verleimt.

Die weiteren Rippen sind schnell eingepasst, im Anschluss werden Nasenleiste und der Hauptholm verleimt mit den Rippen verleimt

Die obere Beplankung wird aufgebracht. Da mir der Weißleim zu schnell antrocknet, habe ich für diesen Schritt eingedicktes 24 Stunden Harz verwendet. Zum Beschweren wärend des Aushärtens werden alle möglichen "Gewichte" die zur Verfügung stehen, verwendet.

Der Aufbau der beiden Höhenruderhälften erfolgt direkt auf der Beplankung

Die Rippen werden in Aussparungen von Holm und Endleiste sowie mit der Beplankung verklebt

Für die Ruderhornversterkung ist der Holm passend ausgefrädt. Die Verstärkung ist bereit gebohrt konisch verschliffen und für die Beplankung angefräst.

Vor dem Aufbringen der oberen Beplankung werden zur Versteifung noch Diagonalrippen eingeklebt.

Die Dübel für das Höhenleitwerk werden eingeklebt

Das bereits verschliffene Hähenleitwerk der PC6.

Die Abschlussrippe hür die Höhenleitwerksflosse wird erst nach dem Bespannen und Lackieren angelöeimt

Jetzt gehts richtig los, die Teile für den Rumpfbau werden dem Baukasten entnommen.

Die Einzelteile werden wieder mit einem Stchbeitel aus den Brettern an den verbliebenden Haltestegen herausgetrennt

Anschließend werden die verbrannten Kanten etwas angeschliffen, um saubere Leimstellen zu erzielen.

Als allererster Schritt erfolgt das Verleimen der Bodenplatte mit dem mittleren Hauptspant

Diese erste Spantengerüst wird in die linke Rumpfhälfte angepasst und mit dieser verleimt. Die Führungszapfen bzw. -Schlitze ermöglichen einen korrekten Einbau. In weiterer Folge werden weitere Spanten eingeleimt.

Bis zum endgültigen Aushärten werden die Teile mit Klammern fixiert

Die zweite Rumpfhälfte wird aufgeleimt und mit Gewichten beschwert.

Im vorderen Bereich müssen die Rumpseitenteile relativ stark gebogen werden.Hier muss definitiv aufgepasst und nachjustiert werden um evtl. eine Verzug zu vermeiden.

Der Bau des Rumpfhinterteils beginnt mit den einkleben der hinteren drei Spanten. Diese werden gemeinsam mit zwei Lägsträgern im vorgegebenen Winkel verleimt. Auch hier sorgt die Verzapfung für einen korrekten Aufbau.

Die zweite Häfte des hinteren Rumpfteiles wird aufgebracht und bis zum Aushärten beschwert. Jetzt wird klar zu welchem wertvollen Arbeitsgerät das "FMT  Archiv" umfunktioniert werden kann.

Die restlichen Spanten werden in das Rumpfhinterteil eingeleimt.

Alle Spanten sind ins Rumpfhinterteil eingeleimt.

Die Fahrwerksbefestigung wird in den Rumpfvorderteil eingeleimt.

Die Querbretter für die Empfangsanlage und Stromversorgung werden mit Dreikanthölzern verstärkt

Der vordere Rumpfboden wird eingebaut. Mit Klammern und Zwingen werden die Teile zum Aushärten fixiert.

In der Zwischenzeit  wurden alle Längsgurten  sowie die Motorbefestigung eingeleimt. Letztere reicht bis zum driten Spant zurück

Die Motorhalterung wird an den Spanten mit Dreikanntleisten zusätzlich gesichert.

Probeweise wird der Rumpf zusammengesteckt. Die Länge von über 2,3m ist schon beeindruckend. Da wird es im Auto verdammt eng werden.
   
   
   
   
   
 

 

 

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

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