Der  chempp-Hirth Ventus (lat. für Wind) ist ein einsitziges Hochleistungs-Segelflugzeug. Er wurde von Schempp-Hirth in Kirchheim (Teck) im Jahre 1980 unter Verwendung der Kohlefasertechnologie für die 15-m-Klasse entworfen und als Nachfolger des Mini-Nimbus auf den Markt gebracht. Den Rumpf des Ventus gab es in zwei Varianten: Den schmalen Ventus-a und den Ventus-b für größere Piloten. Mit diesem Flugzeug wurden in den 1980er-Jahren mehrere Weltmeisterschaften gewonnen. Die Spannweite wurde in weiteren Versionen über 16,6 auf 17,6 m erhöht. Es gab außerdem motorisierte Versionen, sowohl mit Heimkehrhilfe (Ventus cT) als auch als Eigenstarter (Ventus cM).
Der Nachfolger Ventus-2 ist ebenfalls mit einem schmalen (-2a) und einem breiteren Rumpf (-2b) erhältlich.
Charakteristisch ist der Flügel mit der vom Discus bekannten mehrfach gepfeilten Vorderkante. Auch mit dem Ventus-2 wurde eine Reihe von Siegen bei Europa- und Weltmeisterschaften erflogen.
Das aktuelle Modell Ventus-2cx bekam einen neuen Außenflügel sowie ein auch für die 18-m-Klasse angepasstes Leitwerk. Alle Ventus-2c-Modelle gibt es sowohl mit 15 m oder mit 18 m Spannweite sowie mit Heimkehrhilfe oder als Eigenstarter mit 18 m Spannweite.

Das Modell
Maßstab: 1:3
Spannweite ca.: 6000 mm
Tragflächenprofil: HQ 3/15, 3/10
Tragflächenbelastung ca.: 92 g/dm2
Länge ca.: 2140 mm
Gesamtflächeninhalt ca.: 125 dm2
Fluggewicht ca.: 11500 g
Auch das Modell überzeugt wie das Original durch seine hervorragenden Flugeigenschaften und sein wunderschönes Erscheinungsbild. Der echte 6 m Allrounder fühlt sich in der Thermik zu Hause und besticht auch im Schnellflug. Das Modell setzt einen Maßstab in Bezug auf Details und das detailliert ausgebaute Cockpit. Geliefert wird das Modell fertig für den RC-Einbau. Im CFK/GFK Rumpf ist das Einziehfahrwerk funktionsfähig montiert, das Cockpit mit Schiebefenster und Instrumentenpilz detailliert ausgebaut. Es sind alle für die Flächen- und Höhenleitwerks-Befestigung benötigten Teile eingebaut. Die CFK/GFK Tragflächen mit Servoabdeckungen und eingebauten Störklappen sind mit einem CFK verstärkten Hauptholm versehen.

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So kommt das Modell aus der Schachtel (wobei der Begriff "Schachtel" stark untertrieben ist.
Ich habe mich entschlossen mit dem Ausbau des Rumpfes zu beginnen, d.h. erst einmal das Cockpit samt Kabinenhaube zu entfernen.
Als erstes wird der gesamte Innenbereich von überstehenden Geweberesten (Verletzungsgefahr) befreit. Das geht am besten mit einem Stück Schleifpapier. Gleichzeitig werden die Stellen an denen im weiteren Baufortschritt Teile eingeharzt werden aufgerauht.

Zuerst wird das komplette Fahrwerk ausgebaut und die linke Trägerplatte entfernt. Im nächsten Schritt wird das Servo samt Anlenkung eingebaut. Verwendet wird ein Dymond 9900 coreless mit 17 kg Stellkraft.

 

Nach den Funktionstests (funktioniert die Verriegelung) wird die linke Abdeckung wieder angeschraubt.
Für das Anfertigen der Servobrettchen für Höhe und Seite wurde kurzerhand das das CAD Programm aufgerufen.
Die ausgedruckten Schablonen werden auf ein Carbon beschichtetes Sperrholzbrett übertragen und ausgesägt.
In die Finne des Seitenleitwerks wird das Höhenruderservo verbaut. Mit den verwendeten DES 678 BB MG von Graupner mit einem  Stellmoment bei 6,0V von ca.75 N/cm, entstehen kurze, absolut spielfreie Ruderanlenkungen.

Das Servobrettchen  für Seite sitzt direkt unter der Spornradaufnahme. In die Finne des Seitenleitwerks wird das Höhenruderservo verbaut

Das einbaufertige Seitenruder.

Nachdem die vorerst geplante Schleppkupplung auch nach mehreren Urgenzen nicht geliefert wurde, entstand der Beschluss eine "Eigene" zu fertigen. Material 12mm Edelstahlrohr mit einem Buchenrundstab aus 10mm als Führung für das Bowdenzugröhrchen.

Etwas problematisch ist die 2mm Querbohrung die um die Stahldrahtdick außermittig versetzt ist.

Ohne eine stabile Bohrvorrichtung bekommt man keine vernünftige Bohrung. Diese wurde schlussendlich aus Buchenholz hergestellt

Bei einem Modell dieser Größe steht Sicherheit ganz vorne. Das bedeutet eine redundante Empfangseinheit aus zwei Jeti RSAT2 Empfängern gekoppelt mit einer Powerbox Competition SRS.

Da fällt eine Menge an Programmierarbeit an. Die Stromversorgung besteht aus zwei Lipos mit 3.000 mAh. Die mit Kohle beschichteten Befestigungsbretter für die Akkus werden seitlich in der Rumpfspitze eingeharzt. Das Brett für die Powerbox in die Mitte dahinter. Das Servo für Schleppkupplung wird direkt vor der Box befestigt.

Der Kabelbaum für die Tragflächen Rumpf Verbindung mit Multiplex Steckverbindungen. Insgesamt 8 Servos sind in den Tragflächen verbaut.

Die rumpfseitige Tragflächenverbindung. Gut zu sehen die Große Ausnehmung für die Holmbrücke, sowie die Arretierungsbolzen.

In der Zwischenzeit wurde die komplette Einheit des Einziehfahrwerks wieder in den Rumpf eingebaut.

Nach einer längeren Pause geht es weiter mit dem Einbau der Tragflächenservos. Insgesamt 8 Stück werden verbaut.

Das Störklappen- und Wölbklappenservo sitzen am inneren Teil der Tragfläche

Soweit es bautechnisch möglich ist werden 20mm Servos (mit Ausnahme Störklappe und äusseres Querruder).
Das Wölpklappenservo ist angelenkt. Für die GFK Abdeckung wird ein M2 Gewinde in das GFK geschnitten
Die fertige Abdeckung
Die Lötorgie beginnt: Insgesamt werden acht Servosverdrahtet und mit den nötigen Anschlußbuchsen -stecker versehen.
Das Servo für das Einziehfahrwerk hat sich beim Testen verabschiedet und wurde durch ein 20 kg SAVÖX ersetzzt.
Die wieder eingebaute Fahrwerkseinheit.
Die Powerbox Cometition wird durch eine Jeti Centralbox 200 ersetzt. Der Einschaltvorgang erfolgt über einen Duplex RC switch.
Der Kabelsalat wird aufgeräumt.
VielModell - viel Blei: insgesamt werden zu den zwei 6-zellern noch 700g Blei benötigt um den Schwerpunkt zu erreichen
Für die Befestigung der Cockpitwanne werden 4 Verstärkungshölzer ieingeharzt.
Die Cockpitwanne sitzt auf ihremPlatz
Das komplette Cockpit Interior "out of the box"
Die Kabinenhaube wird originalgetreu von innen geöffnet. Der Zugriff erfolgt durch das Schiebefenster

Letzter Bauschritt: Die Kleinteile werden  für die Startbox verpackt:

Bericht über den Erstflug erfolgt im Frühjahr 2016

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

 

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