Dieser Stützkondensator sollte auch verwendet werden, wenn die Kabel zwischen Akku und Regler um mehr als 20cm verlängert werden.

 

 

Ein herumliegender AXI 5345-14 HD, mehrere 10 Zellen Akkus, ein 135 A Regler und mehrere „herrenlose“ Servos waren auf der Suche nach einem geeigneten Modell. Die Bauzeit sollte sehr gering ausfallen und das Modell sollte etwas aus dem üblichen 0-8-15 Schema herausragen.

Die Wahl fiel auf die Van’s RV4 von Hangar 9

Was steht im Katalog:

Master Modellbauer und Designer Ali Machinchy hat mit viel Liebe zum Detail diese Van’s RV-4Replika für eine Motorisierung mit 30cc umgesetzt. Einfache Montage und hervorragende 
Flugeigenschaften ergeben einen idealen Einstieg in die spannende Welt des Grossmodelbaus. 

• Lasercut Balsa –Sperrholzkonstruktion 
• Einfacher Transport und Lagerung mit zweiteiliger Tragfläche und Höhenruder
• Scale angeschlagene Landeklappen sorgen für erweiterte Flugleistungen
• Breites Fahrwerk und gefedertes Spornrad sichern gutes Bodenhandling
• Lackierte GFK Cowling und Radschuhe.
• Grosse Kabinenhaube für leichten Zugang 
• Detailliertes Cockpit mit Scale Pilot und Instrumenten 
• Inklusive Bohrschablone für alle empfohlenen Antriebe
• LED Beleuchtung eingebaut und verkabelt
• Hangar 9® UltraCote® Bespannung
• Military-style und Zivildekorbogen enthalten
• E-Motorträger enthalten
• Kleinteile inclusive Spinner und Ruderhörner

Spannweite: 2.160mm
Länge: 1.830 mm
Gewicht: ca. 8.600 g
Flächeninhalt: 100 dm2

 

 

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Da das Modell aus Übersee stammt ist das Modell leider mit zahlreichen Falten und Luftblasen in der Bespannung übersäht.

DIe Bespannung besteht lt. Hersteller aus Ultra Cote, leider lassen sich die Falten (speziell dort wo die Folie mehrlagig ist) nicht 100% entfernen - SCHADE!!

Dabei konnte sich das neue "Profi" Folienbügeleisen von Simprop gleich unter Beweis stellen.

Die Temperatur des Profi-Bügeleisens lässt sich in einem weiten Bereich von 100 - 220°C stufenlos einstellen.

Über das Display im Griff können sie jederzeit die Soll- und Ist-Temperatur abgelesen werden.


 

 

Alle beiliegenden Ruderhärner sind aus GFK gefertigt und sind bereits farblich passend lackiert. Zum Einharzen werden die Schlitze mit Klebebaand gegen verschmutzen gesichert.

Noch vor dem Aushärten kann das Klebeband wieder entfernt werden.

Die Servos werden direkt in die Abdeckungen geschraubt.

Die Anlenkungen erfolgen absolut spielfrei. Gut zu sehen, die Querruder und auch die Landeklappen laufen in Hohlkehlen.

Die beiden Höhenruder werden separat mit Schubstangen angelenkt. Das Seitenruder mit Stahlseil

Ein MPX Wingstabi war auch noch im Funduss vorhanden, also wird diesem ein Platz geschaffen

Die Anlenkung des Heckrades ist unkonventionell, funktioniert aber tadellos. Zu sehen ist hier auch die Hohlkehlenlagerung des Seitenruders

Mit der beiliegenden Bohrschablone werden die Befestigungslöcher für den AXI Gebohrt.

(Die mit Harz verscchlossenen Löcher stammen übrigends von der Fehlmessung mit dem falschen Motorkreuz)

Der AXI sitzt auf seinem vorgesehenen Arbeitsplatz

Die Schubstangen mussten drastisch gekürzt werden, ich wollte kein neues Gewinde auf den Stahldraht schneiden, deshalb werden M2,5 mm Löthülsen aufgelötet

Das Löten erfolgt mit einem speziellen Weichlot mit hohem Silberanteil.

Leider wurde dieses Lot bei Zgonc aus dem Sortiment genommen.

Die Anlenkung von Höhen- und Seitenruder.

Auch die Höhenruder laufen in Hohlkehlen

Beim Montageversuch des Reglers habe ich festgestellt dass die Gesamtlänge zwischen Regler und Akku im Grenzbereich liegt. Deshalb werde ich einen Sützkondensator einlöten. Diesen gibt es bei der Fa. Jeti unter der Bezeichnung AddCAP 1640 erhältlich. Ausserdem werden Anti Blitz Stecker angelötet. Diese vermeiden das lästige und steckerzerstörende Blitzen beim Anstecken des Akku an den Regler. Außerdem werden die Stützkondensatoren geschohnt.

Die AddCAP 1640 Einheit. an der Unterseite der Platine werden die Kabel verlötet

Die Anti Blitz Stecker von Jeti.

Die fertig verkabelte Reglereinheit

Der AXI 5345 treibt eine Fiala 3 Blatt Luftschraube an, als Spinner fungiert ein feines CFK Teil von Falco. Die Grundplatte hat eine Bohrung von 10 mm und muss auf 12mm erweitert werden.

Ein erster Versuch mit der Ständerbohrmaschine scheiterte kläglich und ich musste eine neue Platte besorgen.

Das Aufbohren ist jetzt auf meiner Drehbank vorgesehen, als Bohrer dient jetzt einer mit einem Kegelanschluss um das immer vorhandene Spiel eines Bohfutters zu umgehen.

Die "Bohrvorrichtung" kurz vor dem Einsatz.

Bei Aluminium nie auf das Schmiermittel (Spiritus) vergessen, sonst entstehen all zu schnell "Rattermarken".

Diesmal hat das Aufbohren absolut perfekt funktioniert.

Den Prop habe ich gegen einen kleinen Beitrag bei der Fa. Hepf auf 12mm erweitern lassen.

Die fertige Spinner-Prop-Einheit